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    <title>...auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen...</title>
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    <dc:publisher>Marathy</dc:publisher>
    <dc:creator>Marathy</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-09T18:02:27Z</dc:date>
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    <title>Jacksonmania die Zweite - oder: How I make my change</title>
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    <description>Nun sind einige Wochen seit dem Tod von Michael Jackson vergangen. Ich habe inzwischen (zweimal!) den Film gesehen, und mein Mann war zwischenzeitlich eine Woche auf Fortbildung. &lt;br /&gt;
Das Ergebnis: Ich überdenke mein Leben, meine Ziele. Krisen hatten wir schon immer, und ich habe immer wieder eingelenkt, gedacht: &quot;Es wird schon besser werden.&quot; Oder: &quot;Was soll ich denn schon anderes machen?&quot; Oder: &quot;Wir hängen eh allein schon wirtschaftlich so zusammen, dass eine Trennung sehr schwierig wäre und schwerwiegende Konsequenzen hätte.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Woche, als mein Mann auf Fortbildung war und ich den Film gesehen habe, ist mir eigentlich eines glockenklar geworden: Mir ist meine Zeit VIEL zu kostbar, um sie mit Warten und Hoffen auf &quot;bessere&quot; Zeiten zu verbringen. Wenn ich mich nicht bewege, wird sich hier gar nichts bewegen. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Who are &lt;b&gt;tey&lt;/b&gt;? It&apos;s &lt;b&gt;us&lt;/b&gt;!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mann wird im selben Haus wohnen bleiben, aber diese Woche in eine eigene Wohnung ziehen. Das macht mich sehr traurig, denn ich möchte mich nicht von ihm trennen. Aber ich möchte mich von so vielen Dingen trennen, die zwischen uns stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es funktioniert, weiß ich nicht, aber ich weiß, dass ich mich trotz der Trauer wie ein Gefäß fühle, das sich nach und nach wieder füllt. Ich kann meine Kraft wieder für mich einsetzen. Ich beginne gerade, meine alten (verloren gegangenen) Ziele wieder neu zu entdecken, zu definieren, und zu erobern. &lt;br /&gt;
Und das ist - gerade jetzt - total wichtig, denn bald steht die HP-Prüfung an, und ich will diesen verdammten Schein jetzt endlich haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pläne für danach habe ich bereits.</description>
    <dc:creator>Gänsekraut</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Gänsekraut</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-09T17:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://beweglich.twoday.net/stories/5880593/">
    <title>Seen-Sucht</title>
    <link>http://beweglich.twoday.net/stories/5880593/</link>
    <description>Ich sitze am Hafen auf einer Bank. Ich bin im Urlaub und genieße die Sonne. Ich sehe Kindern zu, die in Badehosen am Wasser herumtollen und ins kühle Nass springen. &lt;br /&gt;
Und auf einmal wünsche ich mir, auch Kind von Eltern zu sein, die ein Boot haben. Auch am Wasser aufgewachsen zu sein... es macht mich beinahe melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fällt mir eine Gegebenheit ein, bei der mein Mann zu meinem Vater sagte: &quot;Deine Tochter hat eben das gleiche gesagt - man merkt, dass es Deine Tochter ist.&quot;&lt;br /&gt;
Und ich denke: Ich bin wohl auch Tochter meiner Mutter  (die ja jetzt - wahrscheinlich - auf einem Hausboot wohnt).</description>
    <dc:creator>Gänsekraut</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Gänsekraut</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-16T09:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://beweglich.twoday.net/stories/5821712/">
    <title>Jacksonmania</title>
    <link>http://beweglich.twoday.net/stories/5821712/</link>
    <description>&lt;i&gt;Nobody has influenced me more than this man.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ja, auch ich habe meine Geschichte mit Michael Jackson.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dreizehn oder vierzehn ungefähr, da verließ ich auf einmal den Pfad der New Kids und wurde zum Michael Jackson - Fan. Ich hatte ein Dachgeschosszimmer voll mit Postern, viele CDs (immer nur Alben; Singles fand ich doof), und natürlich habe ich auch Michael Jackson videoweise nachgetanzt. Allen voran &lt;i&gt;Moonwalk&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Dirty Diana&lt;/i&gt;. Dabei wurden Uropas Hut, Papas Jackett und so einige Pflaster aus der Hausapotheke Teil meiner Kostümierung. &lt;br /&gt;
Wer aber glaubt, ich hätte irgendwie fanatisch gesammelt, was zu kriegen war, oder hätte versucht, auf eines seiner Konzerte zu kommen, - weit gefehlt. Da meine Eltern sich ja nicht sonderlich für mich interessierten, der Großteil meiner restlichen Familie eh schon verstorben war und ich eigentlich nur eine Freundin hatte, wurden die Poster mir zum Eltern- und Freundesersatz. Michael Jachsons Moral war meine Moral, und Michael Jackson war mein Kummerkasten. Ich &quot;sprach&quot; mit ihm, ich schrieb ihm Briefe - natürlich, und das war wohl einer der positivsten Nebeneffekte, auf Englisch. Ich übersetzte mir seine Lieder und lernte nicht nur in der Schule, sondern auch privat Englisch - wenngleich das natürlich zu mancherlei Diskrepanzen in Aussprache oder Wortwahl führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;So what?!&lt;/i&gt; Heute bin ich Englischlehrerin!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich hatte vor, irgendwannn irgendwie von zu Hause wegzulaufen, und Michael Jackson war dabei mein oberstes Ziel. Er würde schon mich aufnehmen, für mich sorgen. Ich war (und bin) ja schließlich nicht hinter seinem Geld her, war (und bin) kein Groupie, war (und bin) nicht irgendwie machtgierig - nein, ich wollte ihn einfach ganz privat erleben, einfach nur bei ihm sein, Teil dessen sein, was von ihm umsorgt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages, von einer Minute auf die andere (ich war mittlerweile siebzehn), kam ich wieder in mein Dachgeschosszimmer und dachte wirklich: Boah, ich kann&apos;s nicht mehr sehen. Und dann riss ich alle Poster von den Wänden und verschleuderte die CDs.&lt;br /&gt;
Seit dem hat man zwar immer mal wieder am Rande was von MJ mitbekommen, aber die intensive Phase war wohl vorbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann das. Die Nachricht: Michael Jackson ist tot. Bumms. Wie ein Brett vor den Kopf... und auf einmal war alles wieder da: die Erinnerungen an früher, die Emotionen, die Wünsche. Und mir wurde klar, dass ihn einmal privat erleben zu wollen und ihn außerdem einmal live on stage sehen zu wollen Wünsche sind, die aus der damaligen Zeit geblieben sind. &lt;i&gt;Once a person has a certain state in your heart, you&apos;ll never stop loving him or her - no matter what he or she has done.&lt;/i&gt; Ich habe noch nie viel darauf gegeben, was die Nachrichten sagen - egal, ob es nun die Tagesschau oder irgendwelche VIP-Tratschnews sind. (Es gibt da doch so einen schönen Film, &lt;i&gt;The Game&lt;/i&gt;. Da fällt der Satz: Sie sollten erstmal sehen, was die mit den Nachrichten machen!...)&lt;br /&gt;
In sofern werden wir vielleicht nie erfahren, wie MJ &quot;wirklich&quot; war, ob er &quot;tatsächlich&quot; tot ist und an was er &quot;letztendlich&quot; gestorben ist. Klar, ich habe mir gewünscht (wenn auch nicht geglaubt), dass er während der Trauerfeier einfach aus dem Sarg springt und sagt: Hey yo, da bin ich wieder. &lt;i&gt;&apos;Cause this is thriller..... &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
War aber leider nicht so. Und so bleibt auch mir nur offenen und ehrlichen Herzens zu sagen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Rest in peace, Michael. Wherever you are. &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Gänsekraut</dc:creator>
    <dc:subject>Seelenklang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Gänsekraut</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-14T08:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://beweglich.twoday.net/stories/5785404/">
    <title>Schon wieder bald Ferien</title>
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    <description>...Kinders, wie die Zeit vergeht. Zehn Wochen gefüllt mit Arbeiten, Lernen, Seminaren... und zwischendurch noch Harfespielen, Wassergymnastik..... Ich hab das Gefühl, dass ich umso weniger weiß, je mehr ich lerne. Wird wirklich Zeit, dass die Sommerferien kommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest krieg&apos; ich Dank Schröpfen, Moxen und sportlicher Betätigung nicht mehr jeden Rotz ab, den die Kinder so mitbringen. (:</description>
    <dc:creator>Gänsekraut</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Gänsekraut</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-25T19:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://beweglich.twoday.net/stories/5629615/">
    <title>Die Sache mit meiner Mutter</title>
    <link>http://beweglich.twoday.net/stories/5629615/</link>
    <description>Meine Mutter ist im Januar 2008 nach S. gezogen. Dort hat sie kein Festnetz - nur ein Handy. Und sie hat auch keine Adresse hinterlassen - weder bei mir, noch bei meinem Vater. Damit er ihr aber ihre Post hinterherschicken kann, hat sie eine Postfachadresse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Wochen, bevor meine Mutter nach S. zog, hat sie mich besucht. Es ging mir gar nicht gut dabei - das innere Kind war sehr zornig und traurig darüber, dass die Mutter sich so einfach aus dem Staub machte. &lt;br /&gt;
Sie hat ein heruntergewirtschaftetes Haus hinterlassen, mit total versiffter Küche und vollgehamsterten Kühl- und Gefrierschränken. Konserven, die bereits über ein Jahr abgelaufen waren. Unvorstellbar. Und ein seltsames Gefühl, wenn man als Tochter einsehen muss, dass die Mutter offensichtlich ein psychisches Problem hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweimal im Jahr ruft sie an - einmal davon war zu meinem Geburtstag, an dem sie mich fragte, wie alt ich denn nun geworden sei. &lt;br /&gt;
Das zweite Mal war Weihnachten. Jedes Mal, wenn sie anruft, bekomme ich augenblicklich Schweißhände, mein Darm rumort, ich könnte mich übergeben. Aufregung - und dieser Zwiespalt, einerseits etwas von ihr zu wollen (Liebe, Zuwendung, Antworten), andererseits die Nase voll davon zu haben, in ihre Muster hineingezogen zu werden. Und schon sind wir wieder in dem alten Rollenverhalten - meine Mutter die &quot;Allmächtige&quot;, ich das kleine, nutzlose &quot;Ding&quot;. &lt;br /&gt;
Wie auch immer, dieses Mal schaffte ich es tatsächlich, ihr zu sagen, dass ich sie gerne öfter sehen würde als nur einmal im Jahr (wenn es hochkommt). Immerhin weiß ich, dass sie regelmäßig ihren Vater und ihren Bruder sowie einige ihrer Freunde hier besucht, und ich bat sie darum, mich doch einfach in ihre Besichtigungstour mit aufzunehmen. O-Ton: &quot;Tja, dafür sind 350 Kilometer einfach zu weit. So kommen wir nicht voreinander. Du kannst ja anrufen, wenn Du was willst.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, damit ist die Rangordnung ja klar. Sie will (und / oder kann) einfach nicht aus ihrer Haut. &lt;br /&gt;
Ist einerseits schmerzlich, das zu hören, andererseits bestärkt es mich nur in meinem Willen, jetzt endlich den Kontakt zu versagen, abzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie eines Tages vor meiner Tür stünde und bereit wäre, tatsächlich über das Vergangene zu sprechen und neu anzufangen, wäre ich die letzte, die ihr das versagte. &lt;br /&gt;
Doch bis dahin möchte ich sie nicht mehr sprechen.</description>
    <dc:creator>Gänsekraut</dc:creator>
    <dc:subject>Ausgegraben - über Eltern und ihre Kinder</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Gänsekraut</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-06T15:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://beweglich.twoday.net/stories/5629565/">
    <title>Endlich Ferien</title>
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    <description>Hui... heute den ersten Tag Ferien - und schon isses April. Wo ist die Zeit nur geblieben??...&lt;br /&gt;
Naja - zwischen Schulung, Schule, Nachhilfe, Seminaren, Harfe und Haushalt bleibt kaum Zeit für andere Dinge. Und dennoch: Ab übernächster Woche werd&apos; ich mich wieder regelmäßig körperlich betätigen. Aquafitness. Und Rudern. Mal sehen, was das gibt! :o)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin treffe ich mich mit lieben Menschen, für die ich zwischendrin einfach kaum Zeit hatte...&lt;br /&gt;
Und arbeite Lernstoff auf. Karteikarten über Karteikarten... bislang über Blut, Onkologie, Herz-Kreislauf-System. &lt;br /&gt;
Reicht ja auch - für zweieinhalb Monate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbsterfüllende Prophezeiung: &lt;br /&gt;
Yes I can!</description>
    <dc:creator>Gänsekraut</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Gänsekraut</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-06T15:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://beweglich.twoday.net/stories/5477605/">
    <title>Es tut sich was</title>
    <link>http://beweglich.twoday.net/stories/5477605/</link>
    <description>Zwei Monate hab ich jetzt nicht mehr geschrieben - eine lange Zeit. Was hat sich inzwischen getan?&lt;br /&gt;
Nun, meinen Rotz bin ich - endlich - los; es hat allerdings bis Mitte Januar gedauert. Zwischenzeitlich beim Arzt gewesen - nix Ernstes, nur Dauerhaftes. So ist das halt im ersten Jahr in der Schule. Die Kinder niesen und husten, was das Zeug hält, und Berührungsängste hat auch niemand. Das heißt, es kann schon mal passieren, dass man frontal mit Bakterien überflutet wird, während einem das Kind um den Hals hängt...&lt;br /&gt;
Naja, und jetzt, wo der Rotz abflaut, der Magen-Darm-Grippe tapfer die Stirn geboten wird, da sind doch tatsächlich die Läuse auf dem Vormarsch. Die brauche ich nicht auch noch... Werde wohl doch in den nächsten Tagen auf Abstand gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten war - wie zu erwarten - sehr ruhig. Meine Mutter hat sich nach einem geschlagenen Jahr mal wieder telefonisch bei mir gemeldet, und als ich ihr sagte, dass ich sie gerne mal öfter sehen würde als nur einmal im Jahr (wenn überhaupt), sagte sie mir, dass dafür 350 Kilometer einfach zu weit wären. Wohl gemerkt: Sie hat ein Auto und kommt mindestens alle zwei Monate hierher, allerdings nur, um ihren Vater, ihren Bruder und ihre Freunde zu besuchen. Wie schön, dass einem die Rangordnung so verdeutlicht wird - ich frage mich, wieso sie überhaupt anruft???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls habe ich beschlossen, mich 2009 nur noch mit den Dingen (und Personen) zu beschäftigen, die mir tatsächlich Freude bereiten - und die anderen eben abzuschießen. &lt;br /&gt;
So kommt es, dass ich jetzt selber auch wieder die Schulbank drücke - ich mache an meiner Heilpraktikerausbildung weiter. Unglaublich, wie das motivieren kann!&lt;br /&gt;
Außerdem trage ich mich schon lange mit dem Gedanken herum, den Chor, in dem ich singe (60 Leutchen sind&apos;s da...), zu verlassen. Innerhalb des letzten Jahres hatte ich drei oder vier Mal den Gedanken, aufzuhören - vielleicht sollte ich es endlich mal tun. Warum habe ich es noch nicht getan?: Weil ich Angst davor habe, aufzuhören und es dann zu vermissen. Da sich dieser Chor für etwas Besonderes hält, ist es nicht so einfach, da wieder reinzukommen - da gibt es feste Aufnahmetermine, und dann muss man Vorsingen... und was nicht alles. Gut, ich habe das ja schließlich vor vier Jahren schon einmal geschafft, und in der Zwischenzeit habe ich mich gesanglich eher verbessert als verschlechtert. Dennoch...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnte ich eigentlich schon, dass ich Harfe spiele? Ich habe einen lieben Harfenbauer aufgetan, der Harfen ausleiht, und dazu eine nette Harfenlehrerin, die alle fünf bis acht Wochen in meine Region kommt. Schalmei steht auch noch auf meiner Liste! 8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt mir nur noch eine Mittelaltergruppe.</description>
    <dc:creator>Gänsekraut</dc:creator>
    <dc:subject>Seelenklang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Gänsekraut</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-28T15:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://beweglich.twoday.net/stories/5353417/">
    <title>Husten, Nase putzen - Nase putzen, Husten</title>
    <link>http://beweglich.twoday.net/stories/5353417/</link>
    <description>So geht das den ganzen Tag - und die ganze Nacht. Zusammengenommen komme ich vielleicht auf drei bis vier Stunden Schlaf letzte Nacht; unterbrochen von bellendem Husten und lautem Trompeten. &lt;br /&gt;
Ich habe die Nase buchstäblich gestrichen voll. Seit Mittwoch habe ich das jetzt, und langsam fängt mein Gewissen an, mit mir zu diskutieren, ob ich nicht vielleicht letzte Woche schon hätte zu dem Schulmediziner meines Vertrauens gehen sollen. Aber - was hätte der schon gemacht? Mich abgehört? Hab ich schon: verstärktes Atemgeräusch links, ab und an leichte Rasselgeräusche und um die drei- bis viermal am Tag auch Stridor. Blutdruck gemessen? Hab ich auch schon: RR 118/79 mmHg. Vorbildlich, wo ich doch &lt;strike&gt;30&lt;/strike&gt; gefühlte 19 Jahre alt und übergewichtig bin. Fieber gemessen? Hab&apos; ich ebenfalls: 37,6 bis 37,9, also leicht erhöht. Und - natürlich - Antibiotika verschrieben, und das ohne zu prüfen, ob es sich nicht vielleicht doch um einen viralen Infekt handelt.&lt;br /&gt;
Mein Umgang mit meinem Körper war - stressbedingt - nicht gerade rühmlich in letzter Zeit, von dem Xylometazolin-Abusus der letzten Monate (!) mal ganz abgesehen.  &lt;br /&gt;
Nein, ich habe keine hypochondrische Veranlagung, sondern eine Heilpraktikerausbildung, und die sagt mir, dass es sich wohl eher um einen deftig verschleppten grippalen Infekt, auch Erkältung genannt, handelt, mit anschließender akuter, viral bedingter Bronchitis. Also: Bettruhe, viel, viel trinken, Phytotherapeutika und Globuli.  Und wenn das vorbei ist, dann werde ich meine Nasenschleimhaut sanieren. &lt;br /&gt;
Well then, you viruses, let&apos;s play!</description>
    <dc:creator>Gänsekraut</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gänsekraut</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-29T19:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://beweglich.twoday.net/stories/5334605/">
    <title>Sachliche Romanze</title>
    <link>http://beweglich.twoday.net/stories/5334605/</link>
    <description>Als sie einander acht Jahre kannten&lt;br /&gt;
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),&lt;br /&gt;
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.&lt;br /&gt;
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren traurig, betrugen sich heiter,&lt;br /&gt;
versuchten Küsse, als ob nichts sei,&lt;br /&gt;
und sahen sich an und wußten nicht weiter.&lt;br /&gt;
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.&lt;br /&gt;
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier&lt;br /&gt;
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.&lt;br /&gt;
Nebenan übte ein Mensch Klavier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort&lt;br /&gt;
und rührten in ihren Tassen.&lt;br /&gt;
Am Abend saßen sie immer noch dort.&lt;br /&gt;
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort&lt;br /&gt;
und konnten es einfach nicht fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erich Kästner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Güte, treffender hätte man das letzte Wochenende im Bezug auf meine Ehe nicht beschreiben können. Wirklich nicht.</description>
    <dc:creator>Gänsekraut</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gänsekraut</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-20T16:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://beweglich.twoday.net/stories/5308715/">
    <title>Es war....</title>
    <link>http://beweglich.twoday.net/stories/5308715/</link>
    <description>... 8o). Wie es immer ist. Und ich freue mich schon auf das nächste Mal.</description>
    <dc:creator>Gänsekraut</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gänsekraut</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-08T18:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://beweglich.twoday.net/stories/5303883/">
    <title>Wo die Liebe hinfällt</title>
    <link>http://beweglich.twoday.net/stories/5303883/</link>
    <description>Zwölf Jahre ist sie jetzt her, die Geschichte mit T., meiner ersten großen Liebe. Und doch haben diese zwölf Jahre der Liebe nicht das Geringste anhaben können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit zwölf Jahren treffe ich mich regelmäßig mit T. - nachts, auf astraler Ebene. Das mag für manchen hier nicht nachvollziehbar sein... man könnte es am ehesten so beschreiben, dass zwei Menschen genau das gleiche träumen, nur aus der jeweils anderen Sicht. Und so ist es. Es ist wie eine unausgesprochene Verabredung... es passiert einfach. Meist merke ich es schon, bevor ich ins Bett gehe. &lt;br /&gt;
So war es auch die letzten zwei Nächte. Gesund für den Körper ist das nicht unbedingt, denn diese Nächte sind weniger erholsam für den Körper als der &quot;normale&quot; Schlaf. Dafür aber erholt sich meine Seele umso mehr. &lt;br /&gt;
Bei diesen Begegnungen ist alles so unkompliziert... wir haben beide unsere Ehepartner in den Wind geschossen und folgen dem Ruf unserer Herzen. Wir laufen beide von einem Ohr zum anderen grinsend durch die Weltgeschichte, und es ist einfach alles so nah, so vertraut, so unangreifbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrug auf der weltlichen Ebene? Nein. Nicht von meiner Seite, denn meinem Mann habe ich die T.-Geschichte aufs Butterbrot geschmiert, noch bevor er überhaupt etwas von mir wollte. Ganz bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sitze ich hier, um gleich viertel vor zwölf, und muss in einer halben Stunde weg. Noch nicht geduscht, noch nicht gefrühstückt, noch nicht ganz hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag Abend habe ich eine ganz weltliche Verabredung mit T. - zum gemeinsamen Austausch. &lt;br /&gt;
*freu*</description>
    <dc:creator>Gänsekraut</dc:creator>
    <dc:subject>Seelenklang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gänsekraut</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-06T10:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://beweglich.twoday.net/stories/5247935/">
    <title>*Stöhn*</title>
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    <description>Vermelde gehorsamst: Ich lebe noch. Sitze inmitten von Umzugskartons, halbleeren Schränken und Bergen von Zeugs, das morgen auf die &quot;Krokola&quot; gebracht wird. (Was für ein Wort...!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun denn, weitermachen im Text.</description>
    <dc:creator>Gänsekraut</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gänsekraut</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-10T19:07:00Z</dc:date>
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    <dc:creator>Gänsekraut</dc:creator>
    <dc:subject>Seelenklang</dc:subject>
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    <dc:date>2008-09-24T10:57:00Z</dc:date>
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    <title>Alles unter einen Hut</title>
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    <description>Im Moment hab&apos; ich echt viel zu tun. Ich gehe Vormittags zur Heilpraktikerausbildung, mache dann in der Gesamtschule Hausaufgabenbetreuung (gestern hatte ich 26 pubertierende Kraftpakete für mich alleine...), gebe anschließend Nachhilfe in Englisch und Französisch. Dazu kommt, dass ich innerhalb der nächsten sechs Wochen von einer Wohnung in zwei andere umziehe - zwar alles hier im Haus, aber immerhin. Unsere Privatwohnung wird wieder größer (wir haben am Wochenende dafür eine Küche gekauft!), und eine andere süße, kleine Wohnung bot sich an, um dort meine Selbständigkeit voll und ganz auszuleben. &lt;br /&gt;
Spannung! Einige Wochen habe ich mich mit der Entscheidung herumgetragen, ob ich jetzt auch räumlich selbständig werde oder nicht.... ja, nein, einerseits, andererseits und wieder ja, nein. Immerhin muss es sich ja auch selbst tragen, und so drei Nachhilfeschüler zusätzlich dafür wären schon günstig. Der Renovierungsbedarf fällt minimal aus, und nachdem mein Vermieter mir die Räumlichkeiten wirklich sehr günstig überlassen wollte, konnte ich nicht nein sagen - und tat ihm den Gefallen. Also... demnächst ist das Büro eine Etage tiefer, mit Wandtafel, Materialsammlung, Kopierer und so, und ich bin schon ganz aufgeregt! :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war da noch die Sache mit meiner Großtante und meinem Papa. Ich hatte letzten Freitag eine kleine Feier, zu der unter anderem auch mein Papa und meine Großtante eingeladen waren. Es ist die Schwester der schon früh verstorbenen Mutter meines Vaters. Man muss dazu sagen, dass die beiden schon seit zwanzig Jahren in einer Straße wohnen, seit fünfundzwanzig Jahren aber nicht miteinander sprechen, was mehr von ihm als von ihr ausgeht. Warum, das weiß eigentlich keiner mehr so genau; ich hatte als Kind nur immer eingeimpft bekommen, dass man mit dieser Frau nicht spricht. &lt;br /&gt;
Nun, jetzt bin ich erwachsen, und hatte mich zwischenzeitlich mal auf die Suche nach Familienwurzeln begeben. So kam es, dass ich meine Tante eines Tages einfach besuchte und nun zu dieser Feier einlud. &lt;br /&gt;
Klar, dass mein heißgeliebter Papa mit dessen Freundin auch nicht fehlen durfte, und ich entschied mich tatsächlich, ihm nichts davon zu sagen, dass meine Großtante, also seine Tante, auch kommen würde. &lt;br /&gt;
Ich fuhr also los, um meine 74 Jahre alte Tante abzuholen... Ihre Eingangstür liegt in direkter Sichtweite zum Parkplatz meines Papas. Sein Auto stand noch... Du liebe Güte, was war ich angespannt!!! Geduckt, &apos;rein ins Haus, Tante unter den Arm geklemmt, fix ins Auto... und husch, davon gebraust. Glück gehabt, Auto steht noch, mein Papa kommt wohl später.&lt;br /&gt;
Dann, eine Weile später, die Tante am Tisch, nettes Gespräch. Es klingelt. Blutdruck bestimmt auf 147 oder so. Ich mache die Tür auf, begrüße meinen Papa herzlich, er kommt &apos;rein, sieht meine Tante, und.........: sagt &quot;Guten Tag!&quot;! Mit anderen Worten: Es passierte nix, der befürchtete Eklat fiel völlig aus. &lt;br /&gt;
Von einer Sekunde auf die andere Erleichterung, Loslassen, Blutdruck legt sich prompt. Viel gesprochen haben sie nicht, aber sie sind sogar am Ende zusammen nach Hause gefahren. Trotzdem war ich an dem Abend total k.o..&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;Meine Mutter rief spät Abends auch noch an und fragte mich doch tatsächlich, wie alt ich denn geworden sei. &lt;br /&gt;
Und &lt;/strike&gt;&lt;a href=&quot;http://beweglich.twoday.net/stories/5178668/&quot;&gt;sie&lt;/a&gt; &lt;strike&gt;hat sich - natürlich - auch überhaupt nicht gemeldet.&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgestern war noch Solistenprobe vom Chor, und weil ich gleich zu Anfang singen sollte, war ich dann auch gar nicht mehr aufgeregt. Es war sehr nett und aufschlussreich, aber es wurde auch spät... gegen 23 Uhr war ich zu Hause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mann muss in den letzten Tagen viele Überstunden schieben, weshalb sich der Kontakt auf ein sehr spätabendliches Mahl beschränkt, an dessen Ende er auch schon regelmäßig mit dem Kopf auf die Tischplatte knallt. Das ist sehr unbefriedigend, und ich hoffe inständig, dass sich das sehr bald wieder ändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür habe ich wieder sehr guten Kontakt zu meiner besten Freundin, die mir seit dem Kindergarten, also seit siebenundzwanzig Jahren, treu geblieben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles unter einen Hut zu bekommen - das ist wohl die Kunst.</description>
    <dc:creator>Gänsekraut</dc:creator>
    <dc:subject>neue Wege</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gänsekraut</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-24T08:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://beweglich.twoday.net/stories/5199872/">
    <title>Ich find&apos; den echt super</title>
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    <dc:date>2008-09-18T14:45:00Z</dc:date>
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