30.01.2006
"Ich fange wieder an zu schreiben. Und immer, wenn ich wieder zu schreiben anfange, geht es mir gar nicht gut... selbst zum Bloggen geht es mir zu beschissen. Das letzte Mal habe ich mich so gefühlt, als ich meine Eltern auf Unterhalt verklagen musste. Und davor habe ich mich das letzte Mal so gefühlt, als Timo die Beziehung beendete...
Heute war ich in der Schule und habe "ausgepackt". Ich habe mich mit meiner Französischlehrerin Frau D. in einem ruhigen Raum unterhalten, und ich musste weinen. Ich dachte, ich wäre stark... und cool. Aber, und das musste ich mir wohl spätestens da eingestehen, ich kann eben bald nicht mehr. Thomas übt einen wahnsinns Druck auf mich aus, und ich weiß nicht mehr, ob ich das überhaupt noch will... da erzählt er mir, es sei ja schließlich seine Wohnung, denn er würde ja im Mietvertrag stehen, und ich könne ja ausziehen, wenn mir das alles nicht mehr passte. Dann erzählt er mir, ich sei eine vollkommene Fehlilnvestition und sowieso zu blöd für alles. Er schubst mich hierhin, zerrt mich dorthin, ist unzufrieden mit sich und seiner Umwelt. Und dann erdreistet er sich doch tatsächlich, mir meine Dinge (-> Auto) wegzunehmen, nur weil er ausschließlich seine unerfüllten Bedürfnisse sieht...
Ich kann keinen Schritt mehr gehen, ohne alles haargenau vorgeschrieben zu bekommen. Gleichzeitig verlangt er von mir, dass ich seinen Tagesplan organisiere, dieses Problemchen löse und ihm dort zuhöre. Aber bitteschön nur so, wie ER das will...
Was bin ich eigentlich? Hampelmann? Punchingball? Spielzeug? Letzteres scheint mir wohl am treffendsten - hat er doch kein Stück Respekt vor mir, meinen Grenzen und meinen Sachen. Er nimmt mich nicht ernst und nicht an, und das tut mir weh. Ich frage mich, was ich eigentlich verbrochen habe, dass er so mit mir umgeht. Ich sehne mich nach Glück, Geborgenheit und Optimismus. Aber ich funktioniere nur noch - stur vor mich hin. Mir fällt auf, dass meine Mutter genauso mit mir umging - auch bei ihr hatte ich keinen Platz, ICH zu sein, LUFT zu holen und zu LEBEN. Ich fühle mich ungeliebt, unbrauchbar, abgenutzt und ausgelaugt. Und es kommt wieder das altbekannte Gefühl hoch: Ich will nicht mehr... nie mehr, nichts mehr.
ICH HABE AUCH BEDÜRFNISSE! Und die derzeitige Lebensphase ist für mich eine sehr wichtige; stehe ich doch vor der Heilpraktikerprüfung, dem Abi und sehr wichtigen Entscheidungen. Aber das alles interessiert ihn einen Dreck. Es kommt kein: "Wie geht es Dir, schaffst Du den Stoff?", sondern nur ein beiläufiges "Ach, Du schaffst das schon."
Klar, ich schaffe nämlich immer alles. Ich bin überhaupt Herkules. Immer her mit dem Schmodder.... Derzeit breche ich unter der Last zusammen. Und ich weine. Um alles, was mit mir lebt, aber eben auch um mich.
Darf ich das? Oder bin ich dann gleich eine "labile Persönlichkeit"? Habe ich überhaupt das Recht, meine Bedürfnisse durchzusetzen? Habe ich ein Recht darauf, geliebt zu werden, mit Respekt behandelt zu werden und mir auch einmal etwas wünschen zu dürfen? Habe ich ein Recht darauf, dass auch mal jemand mich umsorgt, und zwar im Außen wie im Innen?
*seufz*
Nein, es geht mir gar nicht gut. Und der Grund dafür ist Thomas - und alles, was er in den letzten Jahren auf mir abgeladen hat. Es staut sich eben alles an. Aber ich habe auch noch ein Leben..."
(Zitat Geo bereits 10 Jahre zuvor: "Da kann man nur hoffen, dass die Angst vor dem Leben nicht irgendwann einmal größer ist, als die vor dem Tod.")
Heute war ich in der Schule und habe "ausgepackt". Ich habe mich mit meiner Französischlehrerin Frau D. in einem ruhigen Raum unterhalten, und ich musste weinen. Ich dachte, ich wäre stark... und cool. Aber, und das musste ich mir wohl spätestens da eingestehen, ich kann eben bald nicht mehr. Thomas übt einen wahnsinns Druck auf mich aus, und ich weiß nicht mehr, ob ich das überhaupt noch will... da erzählt er mir, es sei ja schließlich seine Wohnung, denn er würde ja im Mietvertrag stehen, und ich könne ja ausziehen, wenn mir das alles nicht mehr passte. Dann erzählt er mir, ich sei eine vollkommene Fehlilnvestition und sowieso zu blöd für alles. Er schubst mich hierhin, zerrt mich dorthin, ist unzufrieden mit sich und seiner Umwelt. Und dann erdreistet er sich doch tatsächlich, mir meine Dinge (-> Auto) wegzunehmen, nur weil er ausschließlich seine unerfüllten Bedürfnisse sieht...
Ich kann keinen Schritt mehr gehen, ohne alles haargenau vorgeschrieben zu bekommen. Gleichzeitig verlangt er von mir, dass ich seinen Tagesplan organisiere, dieses Problemchen löse und ihm dort zuhöre. Aber bitteschön nur so, wie ER das will...
Was bin ich eigentlich? Hampelmann? Punchingball? Spielzeug? Letzteres scheint mir wohl am treffendsten - hat er doch kein Stück Respekt vor mir, meinen Grenzen und meinen Sachen. Er nimmt mich nicht ernst und nicht an, und das tut mir weh. Ich frage mich, was ich eigentlich verbrochen habe, dass er so mit mir umgeht. Ich sehne mich nach Glück, Geborgenheit und Optimismus. Aber ich funktioniere nur noch - stur vor mich hin. Mir fällt auf, dass meine Mutter genauso mit mir umging - auch bei ihr hatte ich keinen Platz, ICH zu sein, LUFT zu holen und zu LEBEN. Ich fühle mich ungeliebt, unbrauchbar, abgenutzt und ausgelaugt. Und es kommt wieder das altbekannte Gefühl hoch: Ich will nicht mehr... nie mehr, nichts mehr.
ICH HABE AUCH BEDÜRFNISSE! Und die derzeitige Lebensphase ist für mich eine sehr wichtige; stehe ich doch vor der Heilpraktikerprüfung, dem Abi und sehr wichtigen Entscheidungen. Aber das alles interessiert ihn einen Dreck. Es kommt kein: "Wie geht es Dir, schaffst Du den Stoff?", sondern nur ein beiläufiges "Ach, Du schaffst das schon."
Klar, ich schaffe nämlich immer alles. Ich bin überhaupt Herkules. Immer her mit dem Schmodder.... Derzeit breche ich unter der Last zusammen. Und ich weine. Um alles, was mit mir lebt, aber eben auch um mich.
Darf ich das? Oder bin ich dann gleich eine "labile Persönlichkeit"? Habe ich überhaupt das Recht, meine Bedürfnisse durchzusetzen? Habe ich ein Recht darauf, geliebt zu werden, mit Respekt behandelt zu werden und mir auch einmal etwas wünschen zu dürfen? Habe ich ein Recht darauf, dass auch mal jemand mich umsorgt, und zwar im Außen wie im Innen?
*seufz*
Nein, es geht mir gar nicht gut. Und der Grund dafür ist Thomas - und alles, was er in den letzten Jahren auf mir abgeladen hat. Es staut sich eben alles an. Aber ich habe auch noch ein Leben..."
(Zitat Geo bereits 10 Jahre zuvor: "Da kann man nur hoffen, dass die Angst vor dem Leben nicht irgendwann einmal größer ist, als die vor dem Tod.")
Gänsekraut - 6. Aug, 22:15
