28.08.2005, 0:30 Uhr
"Gewußt habe ich es ja bereits am 02.11.2001, aber der Beschluß kam schriftlich nochmal am 06.11.2001: Prozesskostenhilfe wurde am 02.11.2001 bewilligt und meine Eltern, die seinerzeit ein Jahreseinkommen von gut neunzigtausend Euro netto (!) hatten, wurden im selben Verfahren dazu verurteilt, mir 1000,00 DM Unterhalt rückwirkend zum 01.09.2001 für die gesamte Dauer meiner Ausbildung (also zwei Jahre lang) zu zahlen.
Vier Jahre ist es nun her, daß ich meine Eltern auf Unterhalt verklagt habe - erfolgreich. Etwas erstaunlich finde ich doch, daß ich nach dieser Klage kein Wort mehr geschrieben habe - das möchte ich gern wieder ändern.
Ich habe meine Erstausbildung mit Spaß beendet; ein Abschlußzeugnis mit der Note 2,0 bestätigt dies. Jetzt bin ich "staatlich geprüfte kaufmännische Assitentin für das Fremdsprachensekretariat". Was für eine Bezeichnung.
Danach bin ich gleich auf's Hessenkolleg, und auch dort hatte ich bislang (also die letzten vier Halbjahreszeugnisse) immer einen Schnitt um 2. Wennich dann die gegnerische Anwaltsdarstellung von damals nochmal durchblättere und etwas lese von "leicht beeinflußbar" und "keine Ausbildung zu Ende bringen" weil "zu Wechselhaft", dann muß ich das doch entschieden ablehnen.
Ich werde mein Abi machen, und auch meine Heilpraktikerausbildung, die insgesamt zwei Jahre dauert und nun noch drei Monate geht, zu Ende bringen. Irgendwann werde ich mich auch zur Prüfung anmelden und sie - hoffentlich - bestehen.
Natürlich habe ich auch heute noch meine Selbstverletzungsphasen, aber, wer hätte das gedacht, ich habe auch einen lieben Mann an meiner Seite.
Von Kitty habe ich seit vier Jahren nix mehr gehört - sie ist mir eigentlich sehr wichtig, und ich will den Kontakt wiederhaben. Genauso wie den Kontakt zu Daniel... (der ja der Stein des Anstoßes war). Ich habe schon den Ehrgeiz, daß er Bauklötze staunt, wenn er das nächste Mal von mir hört...
Was mich zur Zeit beschäftigt, ist, daß ich mich bei Herrn L. vom Kinderschutzbund gern bedanken möchte.
Und die Trennung von meinen Eltern (nein, nicht zwischen mir und meinen Eltern, sondern meine Eltern haben sich getrennt... Und das bekommt man dann pünktlich kurz vor Weihnachten aufgetischt!). Irgendwie habe ich immer gewußt, daß es mal so kommt, aber... nun, der Haupttenor für mich liegt zur Zeit darauf, daß ich sehe, daß meine Mutter mit meinem Vater genau die gleiche Nummer abzieht, die sie mit mir abgezogen hat: Erst schmeißt sie ihn raus und dann läßt sie ihn um alles betteln. Er durfte seinen Haustürschlüssel abgeben, mußte in eine andere Wohnung ziehen und bekommt seine Sachen nicht (und dabei zahlt er auch immernoch für das Haus, in dem jetzt meine Mutter wohnt und sich irgend so einen Typen reingeholt hat, die Raten ab!).
Das geht so weit, daß ICH von meinem Mini-Bafög-Gehalt losgehe und meinem Vater einen Wäschekorb voll Haushaltsartikel (Geschirr, Besteck, eine Schüssel... das Nötigste halt) kaufe! Und dann erzählt meine Mutter mir, ich hätte eine "verzerrte Wahrnehmung"...
Ich denke, ich schreibe ein anderes Mal weiter - irgendwo gibt es hier eine Mücke, und ich bekam gerade mindestens sechs Stiche. *grmpf*
Bis bald!"
Mein Abitur habe ich 2006 mit 2,2 bestanden. Die Heilpraktikerprüfung steht noch aus (ich arbeite daran).
Schulden habe ich heute keine mehr.
Vier Jahre ist es nun her, daß ich meine Eltern auf Unterhalt verklagt habe - erfolgreich. Etwas erstaunlich finde ich doch, daß ich nach dieser Klage kein Wort mehr geschrieben habe - das möchte ich gern wieder ändern.
Ich habe meine Erstausbildung mit Spaß beendet; ein Abschlußzeugnis mit der Note 2,0 bestätigt dies. Jetzt bin ich "staatlich geprüfte kaufmännische Assitentin für das Fremdsprachensekretariat". Was für eine Bezeichnung.
Danach bin ich gleich auf's Hessenkolleg, und auch dort hatte ich bislang (also die letzten vier Halbjahreszeugnisse) immer einen Schnitt um 2. Wennich dann die gegnerische Anwaltsdarstellung von damals nochmal durchblättere und etwas lese von "leicht beeinflußbar" und "keine Ausbildung zu Ende bringen" weil "zu Wechselhaft", dann muß ich das doch entschieden ablehnen.
Ich werde mein Abi machen, und auch meine Heilpraktikerausbildung, die insgesamt zwei Jahre dauert und nun noch drei Monate geht, zu Ende bringen. Irgendwann werde ich mich auch zur Prüfung anmelden und sie - hoffentlich - bestehen.
Natürlich habe ich auch heute noch meine Selbstverletzungsphasen, aber, wer hätte das gedacht, ich habe auch einen lieben Mann an meiner Seite.
Von Kitty habe ich seit vier Jahren nix mehr gehört - sie ist mir eigentlich sehr wichtig, und ich will den Kontakt wiederhaben. Genauso wie den Kontakt zu Daniel... (der ja der Stein des Anstoßes war). Ich habe schon den Ehrgeiz, daß er Bauklötze staunt, wenn er das nächste Mal von mir hört...
Was mich zur Zeit beschäftigt, ist, daß ich mich bei Herrn L. vom Kinderschutzbund gern bedanken möchte.
Und die Trennung von meinen Eltern (nein, nicht zwischen mir und meinen Eltern, sondern meine Eltern haben sich getrennt... Und das bekommt man dann pünktlich kurz vor Weihnachten aufgetischt!). Irgendwie habe ich immer gewußt, daß es mal so kommt, aber... nun, der Haupttenor für mich liegt zur Zeit darauf, daß ich sehe, daß meine Mutter mit meinem Vater genau die gleiche Nummer abzieht, die sie mit mir abgezogen hat: Erst schmeißt sie ihn raus und dann läßt sie ihn um alles betteln. Er durfte seinen Haustürschlüssel abgeben, mußte in eine andere Wohnung ziehen und bekommt seine Sachen nicht (und dabei zahlt er auch immernoch für das Haus, in dem jetzt meine Mutter wohnt und sich irgend so einen Typen reingeholt hat, die Raten ab!).
Das geht so weit, daß ICH von meinem Mini-Bafög-Gehalt losgehe und meinem Vater einen Wäschekorb voll Haushaltsartikel (Geschirr, Besteck, eine Schüssel... das Nötigste halt) kaufe! Und dann erzählt meine Mutter mir, ich hätte eine "verzerrte Wahrnehmung"...
Ich denke, ich schreibe ein anderes Mal weiter - irgendwo gibt es hier eine Mücke, und ich bekam gerade mindestens sechs Stiche. *grmpf*
Bis bald!"
Mein Abitur habe ich 2006 mit 2,2 bestanden. Die Heilpraktikerprüfung steht noch aus (ich arbeite daran).
Schulden habe ich heute keine mehr.
Gänsekraut - 11. Aug, 11:29
