Wo die Liebe hinfällt

Zwölf Jahre ist sie jetzt her, die Geschichte mit T., meiner ersten großen Liebe. Und doch haben diese zwölf Jahre der Liebe nicht das Geringste anhaben können.

Seit zwölf Jahren treffe ich mich regelmäßig mit T. - nachts, auf astraler Ebene. Das mag für manchen hier nicht nachvollziehbar sein... man könnte es am ehesten so beschreiben, dass zwei Menschen genau das gleiche träumen, nur aus der jeweils anderen Sicht. Und so ist es. Es ist wie eine unausgesprochene Verabredung... es passiert einfach. Meist merke ich es schon, bevor ich ins Bett gehe.
So war es auch die letzten zwei Nächte. Gesund für den Körper ist das nicht unbedingt, denn diese Nächte sind weniger erholsam für den Körper als der "normale" Schlaf. Dafür aber erholt sich meine Seele umso mehr.
Bei diesen Begegnungen ist alles so unkompliziert... wir haben beide unsere Ehepartner in den Wind geschossen und folgen dem Ruf unserer Herzen. Wir laufen beide von einem Ohr zum anderen grinsend durch die Weltgeschichte, und es ist einfach alles so nah, so vertraut, so unangreifbar.

Betrug auf der weltlichen Ebene? Nein. Nicht von meiner Seite, denn meinem Mann habe ich die T.-Geschichte aufs Butterbrot geschmiert, noch bevor er überhaupt etwas von mir wollte. Ganz bewusst.

Jetzt sitze ich hier, um gleich viertel vor zwölf, und muss in einer halben Stunde weg. Noch nicht geduscht, noch nicht gefrühstückt, noch nicht ganz hier.

Am Freitag Abend habe ich eine ganz weltliche Verabredung mit T. - zum gemeinsamen Austausch.
*freu*
Phonixfeuerseele - 11. Nov, 13:15

Wow, ich finde das romantisch, faszinierend und einfach schön. Ich finde daran auch nicht unbedingt etwas verwerfliches denn es ist deine Seele, die ab und zu zu ihm flieht. Und dem Ruf der Seele sollte man immer nachgeben. Das ist echt ein Geschenk, was ihr da teilt.

Gänsekraut - 11. Nov, 18:22

Danke, das finde ich auch! :o)
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