Donnerstag, 25. Juni 2009

Schon wieder bald Ferien

...Kinders, wie die Zeit vergeht. Zehn Wochen gefüllt mit Arbeiten, Lernen, Seminaren... und zwischendurch noch Harfespielen, Wassergymnastik..... Ich hab das Gefühl, dass ich umso weniger weiß, je mehr ich lerne. Wird wirklich Zeit, dass die Sommerferien kommen!

Zumindest krieg' ich Dank Schröpfen, Moxen und sportlicher Betätigung nicht mehr jeden Rotz ab, den die Kinder so mitbringen. (:

Montag, 6. April 2009

Endlich Ferien

Hui... heute den ersten Tag Ferien - und schon isses April. Wo ist die Zeit nur geblieben??...
Naja - zwischen Schulung, Schule, Nachhilfe, Seminaren, Harfe und Haushalt bleibt kaum Zeit für andere Dinge. Und dennoch: Ab übernächster Woche werd' ich mich wieder regelmäßig körperlich betätigen. Aquafitness. Und Rudern. Mal sehen, was das gibt! :o)

Bis dahin treffe ich mich mit lieben Menschen, für die ich zwischendrin einfach kaum Zeit hatte...
Und arbeite Lernstoff auf. Karteikarten über Karteikarten... bislang über Blut, Onkologie, Herz-Kreislauf-System.
Reicht ja auch - für zweieinhalb Monate.

Selbsterfüllende Prophezeiung:
Yes I can!

Mittwoch, 28. Januar 2009

Es tut sich was

Zwei Monate hab ich jetzt nicht mehr geschrieben - eine lange Zeit. Was hat sich inzwischen getan?
Nun, meinen Rotz bin ich - endlich - los; es hat allerdings bis Mitte Januar gedauert. Zwischenzeitlich beim Arzt gewesen - nix Ernstes, nur Dauerhaftes. So ist das halt im ersten Jahr in der Schule. Die Kinder niesen und husten, was das Zeug hält, und Berührungsängste hat auch niemand. Das heißt, es kann schon mal passieren, dass man frontal mit Bakterien überflutet wird, während einem das Kind um den Hals hängt...
Naja, und jetzt, wo der Rotz abflaut, der Magen-Darm-Grippe tapfer die Stirn geboten wird, da sind doch tatsächlich die Läuse auf dem Vormarsch. Die brauche ich nicht auch noch... Werde wohl doch in den nächsten Tagen auf Abstand gehen.

Weihnachten war - wie zu erwarten - sehr ruhig. Meine Mutter hat sich nach einem geschlagenen Jahr mal wieder telefonisch bei mir gemeldet, und als ich ihr sagte, dass ich sie gerne mal öfter sehen würde als nur einmal im Jahr (wenn überhaupt), sagte sie mir, dass dafür 350 Kilometer einfach zu weit wären. Wohl gemerkt: Sie hat ein Auto und kommt mindestens alle zwei Monate hierher, allerdings nur, um ihren Vater, ihren Bruder und ihre Freunde zu besuchen. Wie schön, dass einem die Rangordnung so verdeutlicht wird - ich frage mich, wieso sie überhaupt anruft???

Jedenfalls habe ich beschlossen, mich 2009 nur noch mit den Dingen (und Personen) zu beschäftigen, die mir tatsächlich Freude bereiten - und die anderen eben abzuschießen.
So kommt es, dass ich jetzt selber auch wieder die Schulbank drücke - ich mache an meiner Heilpraktikerausbildung weiter. Unglaublich, wie das motivieren kann!
Außerdem trage ich mich schon lange mit dem Gedanken herum, den Chor, in dem ich singe (60 Leutchen sind's da...), zu verlassen. Innerhalb des letzten Jahres hatte ich drei oder vier Mal den Gedanken, aufzuhören - vielleicht sollte ich es endlich mal tun. Warum habe ich es noch nicht getan?: Weil ich Angst davor habe, aufzuhören und es dann zu vermissen. Da sich dieser Chor für etwas Besonderes hält, ist es nicht so einfach, da wieder reinzukommen - da gibt es feste Aufnahmetermine, und dann muss man Vorsingen... und was nicht alles. Gut, ich habe das ja schließlich vor vier Jahren schon einmal geschafft, und in der Zwischenzeit habe ich mich gesanglich eher verbessert als verschlechtert. Dennoch...

Erwähnte ich eigentlich schon, dass ich Harfe spiele? Ich habe einen lieben Harfenbauer aufgetan, der Harfen ausleiht, und dazu eine nette Harfenlehrerin, die alle fünf bis acht Wochen in meine Region kommt. Schalmei steht auch noch auf meiner Liste! 8)

Fehlt mir nur noch eine Mittelaltergruppe.

Samstag, 29. November 2008

Husten, Nase putzen - Nase putzen, Husten

So geht das den ganzen Tag - und die ganze Nacht. Zusammengenommen komme ich vielleicht auf drei bis vier Stunden Schlaf letzte Nacht; unterbrochen von bellendem Husten und lautem Trompeten.
Ich habe die Nase buchstäblich gestrichen voll. Seit Mittwoch habe ich das jetzt, und langsam fängt mein Gewissen an, mit mir zu diskutieren, ob ich nicht vielleicht letzte Woche schon hätte zu dem Schulmediziner meines Vertrauens gehen sollen. Aber - was hätte der schon gemacht? Mich abgehört? Hab ich schon: verstärktes Atemgeräusch links, ab und an leichte Rasselgeräusche und um die drei- bis viermal am Tag auch Stridor. Blutdruck gemessen? Hab ich auch schon: RR 118/79 mmHg. Vorbildlich, wo ich doch 30 gefühlte 19 Jahre alt und übergewichtig bin. Fieber gemessen? Hab' ich ebenfalls: 37,6 bis 37,9, also leicht erhöht. Und - natürlich - Antibiotika verschrieben, und das ohne zu prüfen, ob es sich nicht vielleicht doch um einen viralen Infekt handelt.
Mein Umgang mit meinem Körper war - stressbedingt - nicht gerade rühmlich in letzter Zeit, von dem Xylometazolin-Abusus der letzten Monate (!) mal ganz abgesehen.
Nein, ich habe keine hypochondrische Veranlagung, sondern eine Heilpraktikerausbildung, und die sagt mir, dass es sich wohl eher um einen deftig verschleppten grippalen Infekt, auch Erkältung genannt, handelt, mit anschließender akuter, viral bedingter Bronchitis. Also: Bettruhe, viel, viel trinken, Phytotherapeutika und Globuli. Und wenn das vorbei ist, dann werde ich meine Nasenschleimhaut sanieren.
Well then, you viruses, let's play!

Donnerstag, 20. November 2008

Sachliche Romanze

Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wußten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.

Erich Kästner.


Meine Güte, treffender hätte man das letzte Wochenende im Bezug auf meine Ehe nicht beschreiben können. Wirklich nicht.

Samstag, 8. November 2008

Es war....

... 8o). Wie es immer ist. Und ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Donnerstag, 6. November 2008

Wo die Liebe hinfällt

Zwölf Jahre ist sie jetzt her, die Geschichte mit T., meiner ersten großen Liebe. Und doch haben diese zwölf Jahre der Liebe nicht das Geringste anhaben können.

Seit zwölf Jahren treffe ich mich regelmäßig mit T. - nachts, auf astraler Ebene. Das mag für manchen hier nicht nachvollziehbar sein... man könnte es am ehesten so beschreiben, dass zwei Menschen genau das gleiche träumen, nur aus der jeweils anderen Sicht. Und so ist es. Es ist wie eine unausgesprochene Verabredung... es passiert einfach. Meist merke ich es schon, bevor ich ins Bett gehe.
So war es auch die letzten zwei Nächte. Gesund für den Körper ist das nicht unbedingt, denn diese Nächte sind weniger erholsam für den Körper als der "normale" Schlaf. Dafür aber erholt sich meine Seele umso mehr.
Bei diesen Begegnungen ist alles so unkompliziert... wir haben beide unsere Ehepartner in den Wind geschossen und folgen dem Ruf unserer Herzen. Wir laufen beide von einem Ohr zum anderen grinsend durch die Weltgeschichte, und es ist einfach alles so nah, so vertraut, so unangreifbar.

Betrug auf der weltlichen Ebene? Nein. Nicht von meiner Seite, denn meinem Mann habe ich die T.-Geschichte aufs Butterbrot geschmiert, noch bevor er überhaupt etwas von mir wollte. Ganz bewusst.

Jetzt sitze ich hier, um gleich viertel vor zwölf, und muss in einer halben Stunde weg. Noch nicht geduscht, noch nicht gefrühstückt, noch nicht ganz hier.

Am Freitag Abend habe ich eine ganz weltliche Verabredung mit T. - zum gemeinsamen Austausch.
*freu*

Freitag, 10. Oktober 2008

*Stöhn*

Vermelde gehorsamst: Ich lebe noch. Sitze inmitten von Umzugskartons, halbleeren Schränken und Bergen von Zeugs, das morgen auf die "Krokola" gebracht wird. (Was für ein Wort...!)

Nun denn, weitermachen im Text.
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...auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen...

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