Donnerstag, 25. Juni 2009

Schon wieder bald Ferien

...Kinders, wie die Zeit vergeht. Zehn Wochen gefüllt mit Arbeiten, Lernen, Seminaren... und zwischendurch noch Harfespielen, Wassergymnastik..... Ich hab das Gefühl, dass ich umso weniger weiß, je mehr ich lerne. Wird wirklich Zeit, dass die Sommerferien kommen!

Zumindest krieg' ich Dank Schröpfen, Moxen und sportlicher Betätigung nicht mehr jeden Rotz ab, den die Kinder so mitbringen. (:

Montag, 6. April 2009

Endlich Ferien

Hui... heute den ersten Tag Ferien - und schon isses April. Wo ist die Zeit nur geblieben??...
Naja - zwischen Schulung, Schule, Nachhilfe, Seminaren, Harfe und Haushalt bleibt kaum Zeit für andere Dinge. Und dennoch: Ab übernächster Woche werd' ich mich wieder regelmäßig körperlich betätigen. Aquafitness. Und Rudern. Mal sehen, was das gibt! :o)

Bis dahin treffe ich mich mit lieben Menschen, für die ich zwischendrin einfach kaum Zeit hatte...
Und arbeite Lernstoff auf. Karteikarten über Karteikarten... bislang über Blut, Onkologie, Herz-Kreislauf-System.
Reicht ja auch - für zweieinhalb Monate.

Selbsterfüllende Prophezeiung:
Yes I can!

Donnerstag, 20. November 2008

Sachliche Romanze

Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wußten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.

Erich Kästner.


Meine Güte, treffender hätte man das letzte Wochenende im Bezug auf meine Ehe nicht beschreiben können. Wirklich nicht.

Freitag, 10. Oktober 2008

*Stöhn*

Vermelde gehorsamst: Ich lebe noch. Sitze inmitten von Umzugskartons, halbleeren Schränken und Bergen von Zeugs, das morgen auf die "Krokola" gebracht wird. (Was für ein Wort...!)

Nun denn, weitermachen im Text.

Mittwoch, 24. September 2008

Alles unter einen Hut

Im Moment hab' ich echt viel zu tun. Ich gehe Vormittags zur Heilpraktikerausbildung, mache dann in der Gesamtschule Hausaufgabenbetreuung (gestern hatte ich 26 pubertierende Kraftpakete für mich alleine...), gebe anschließend Nachhilfe in Englisch und Französisch. Dazu kommt, dass ich innerhalb der nächsten sechs Wochen von einer Wohnung in zwei andere umziehe - zwar alles hier im Haus, aber immerhin. Unsere Privatwohnung wird wieder größer (wir haben am Wochenende dafür eine Küche gekauft!), und eine andere süße, kleine Wohnung bot sich an, um dort meine Selbständigkeit voll und ganz auszuleben.
Spannung! Einige Wochen habe ich mich mit der Entscheidung herumgetragen, ob ich jetzt auch räumlich selbständig werde oder nicht.... ja, nein, einerseits, andererseits und wieder ja, nein. Immerhin muss es sich ja auch selbst tragen, und so drei Nachhilfeschüler zusätzlich dafür wären schon günstig. Der Renovierungsbedarf fällt minimal aus, und nachdem mein Vermieter mir die Räumlichkeiten wirklich sehr günstig überlassen wollte, konnte ich nicht nein sagen - und tat ihm den Gefallen. Also... demnächst ist das Büro eine Etage tiefer, mit Wandtafel, Materialsammlung, Kopierer und so, und ich bin schon ganz aufgeregt! :)

Dann war da noch die Sache mit meiner Großtante und meinem Papa. Ich hatte letzten Freitag eine kleine Feier, zu der unter anderem auch mein Papa und meine Großtante eingeladen waren. Es ist die Schwester der schon früh verstorbenen Mutter meines Vaters. Man muss dazu sagen, dass die beiden schon seit zwanzig Jahren in einer Straße wohnen, seit fünfundzwanzig Jahren aber nicht miteinander sprechen, was mehr von ihm als von ihr ausgeht. Warum, das weiß eigentlich keiner mehr so genau; ich hatte als Kind nur immer eingeimpft bekommen, dass man mit dieser Frau nicht spricht.
Nun, jetzt bin ich erwachsen, und hatte mich zwischenzeitlich mal auf die Suche nach Familienwurzeln begeben. So kam es, dass ich meine Tante eines Tages einfach besuchte und nun zu dieser Feier einlud.
Klar, dass mein heißgeliebter Papa mit dessen Freundin auch nicht fehlen durfte, und ich entschied mich tatsächlich, ihm nichts davon zu sagen, dass meine Großtante, also seine Tante, auch kommen würde.
Ich fuhr also los, um meine 74 Jahre alte Tante abzuholen... Ihre Eingangstür liegt in direkter Sichtweite zum Parkplatz meines Papas. Sein Auto stand noch... Du liebe Güte, was war ich angespannt!!! Geduckt, 'rein ins Haus, Tante unter den Arm geklemmt, fix ins Auto... und husch, davon gebraust. Glück gehabt, Auto steht noch, mein Papa kommt wohl später.
Dann, eine Weile später, die Tante am Tisch, nettes Gespräch. Es klingelt. Blutdruck bestimmt auf 147 oder so. Ich mache die Tür auf, begrüße meinen Papa herzlich, er kommt 'rein, sieht meine Tante, und.........: sagt "Guten Tag!"! Mit anderen Worten: Es passierte nix, der befürchtete Eklat fiel völlig aus.
Von einer Sekunde auf die andere Erleichterung, Loslassen, Blutdruck legt sich prompt. Viel gesprochen haben sie nicht, aber sie sind sogar am Ende zusammen nach Hause gefahren. Trotzdem war ich an dem Abend total k.o..
Meine Mutter rief spät Abends auch noch an und fragte mich doch tatsächlich, wie alt ich denn geworden sei.
Und
sie hat sich - natürlich - auch überhaupt nicht gemeldet.

Vorgestern war noch Solistenprobe vom Chor, und weil ich gleich zu Anfang singen sollte, war ich dann auch gar nicht mehr aufgeregt. Es war sehr nett und aufschlussreich, aber es wurde auch spät... gegen 23 Uhr war ich zu Hause.

Mein Mann muss in den letzten Tagen viele Überstunden schieben, weshalb sich der Kontakt auf ein sehr spätabendliches Mahl beschränkt, an dessen Ende er auch schon regelmäßig mit dem Kopf auf die Tischplatte knallt. Das ist sehr unbefriedigend, und ich hoffe inständig, dass sich das sehr bald wieder ändert.

Dafür habe ich wieder sehr guten Kontakt zu meiner besten Freundin, die mir seit dem Kindergarten, also seit siebenundzwanzig Jahren, treu geblieben ist.

Alles unter einen Hut zu bekommen - das ist wohl die Kunst.

Donnerstag, 18. September 2008

Ich find' den echt super

Dienstag, 9. September 2008

...

Es tut weh, wenn eine acht Jahre alte Freundschaft in die Brüche geht. Es tut noch mehr weh, wenn dies aufgrund der Tatsache geschieht, dass das Gegenüber offensichtlich nicht ehrlich zu einem sein konnte.

Ich gehöre zu den Menschen, die lange brauchen, bis sie sich öffnen, vertrauen und sich annähern. Wenn sie es jedoch einmal getan haben, dann gehen sie für den Anderen durchs Feuer.

Das macht es gerade zu unerträglich, wenn man feststellen muss, dass man mit dem "Küsschen hier, Küsschen da Ich-Hab-Dich-Lieb-Getue" über's Ohr gehauen wurde.

Ich fühle mich so... schäbig. Benutzt und weggeworfen. Ausgelutscht. Betrogen. Leer.

Und unsagbar traurig.

Montag, 8. September 2008

Arbeit, Arbeit, Arbeit

Heute Morgen um halb acht mit der Arge telefoniert. Dann vier Stunden Bewerbungen geschrieben und wie blöde herumtelefoniert: "Guten Morgen, XY mein Name, brauchen Sie nicht vielleicht noch...?".
Warum kriegen eigentlich gewisse Leute nie ihren Hintern hoch? Warum muss ich eigentlich immer deren Arbeit mit machen??

Dann schnell geduscht, gefrühstückt, zu meinen Nachhilfeschülern gerast. Ganz dankbare übrigens - ich hab' zur Zeit nur eine, die wirklich mitten in der Pubertät steckt und wirklich alles andere als Französischvokabeln im Kopf hat. Mühsam, S E H R mühsam.


Eben nach Hause gekommen, Berichte geschrieben, Post erledigt. Und jetzt?

Feierabend.
(Ach nein, da war noch was... richtig, die Wäsche wartet noch....)


Am Freitag bei meiner Heilpraktikerin hatte ich übrigens einen Blutdruck von 110:75.
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...auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen...

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Petrus

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